Holger Voigt Interview mit Jens Fiedler (BNI_Südost) 2017

„Netzwerkelst Du noch oder netzwerkst Du schon?“ Wenn Sie zweimal lesen mussten und sich vielleicht auch ein wenig über das ungebetene „Du“ geärgert haben, heiße ich Sie besonders herzlich willkommen: Inzwischen wird das ungebetene „Du“ immer öfter wieder als laut, zwanghaft pubertär und unseriös empfunden, als Zumutung. Auch dem Netzwerken haftet nicht der beste Ruf an, es gilt zwar als irgendwie notwendig, aber auch als irgendwie peinlich. Für meine Arbeit ist Aufmerksamkeit Voraussetzung und Achtsamkeit schlägt die Brücke zwischen meinem Privatleben, dessen Mittelpunkt meine Familie ist, und meinem Arbeitsleben, das sich um die Ziele und Bedürfnisse meiner Klienten dreht. „Work-Life-Balance“ könnte man sagen, aber „Brücke“ gefällt mir besser - das ist direkt und geradlinig. Und so verstehe ich auch das Netzwerken, Menschen kooperieren miteinander, ohne sich etwas vorzumachen. Es geht darum, sich zu verbessern, persönlich, privat, beruflich, geschäftlich. Das ist der Grund, weshalb ich gerade im Interesse meiner Klienten Wert auf ein ebenso stabiles wie flexibles Netzwerk von Unternehmern, Einzelkämpfern und Künstlern lege. Das fachliche Wissen ist immer nur ein Aspekt; aber die Lebenswirklichkeit meines Nachbarn kann eine ganz andere sein als meine. Seine beruflichen Widrigkeiten führen vielleicht zu einer grundverschiedenen finanziellen Konstellation als die eines anderen Unternehmers, familiäre Situationen unterscheiden sich sowieso. Mit einem gut gepflegten Netzwerk kann man den Tunnelblick des Spezialisten verhindern, deshalb bin ich bei BNI, dem Business Network International, das unter dem Motto „Wer gibt, gewinnt!“ arbeitet. Dazu mehr im Interview mit Jens Fiedler, Regionaldirektor Südost, der auch verrät, warum ein generelles „Du“ manchmal gar nicht so schlecht ist.


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